Willkommen
zur 2. "Werkstatt Erprobungsräume" am 17. Februar in Nordhausen!


Nach dem erfolgreichen Auftakt der ‚Werkstatt Erprobungsräume‘ 2017 wollen wir für Samstag, den 17. Februar, 09:30 bis 16:00 Uhr, zu einer zweiten einladen - all die verschiedene Projekte, Initiativen und interessierten Leute, die neue Formen von Kirche gestalten oder gestalten wollen. Im Zentrum des Tages stehen dabei das Kennenlernen und die Vernetzung, der Erfahrungsaustausch und die gegenseitige Inspiration - auch für Menschen, die sich neu für das Thema interessieren oder eine eigene Initiative erwägen.

Als besondere Gäste und Impulsgeber erwarten wir Mary und Bob Hopkins aus dem Fresh X-Team England. Sie bringen ihren über Jahrzehnte erworbenen Erfahrungsschatz aus der Begleitung von "frischen Ausdrucksformen von Kirche" mit. Wesentliche Erkenntnisse daraus möchten sie gern mit uns teilen.

Am Nachmittag wird es wieder Workshops geben, die Gelegenheit geben, gemeinsam mit anderen in bestimmte Themen tiefer einzusteigen.

Für Fragen und Anmeldungen steht KR Andreas Möller zur Verfügung - über Tel. 0361-51800-323 oder per
E-Mail.

Veranstaltungsort ist die umgebaute Jugendkirche Herzschlag, Altendorfer Kirchgasse 1. Es ist ratsam, die Parkplätze auf dem Altstadtparkplatz unterhalb der Wallrothstraße 8a oder vor dem Subway, Am Alten Tor zu nutzen.

Infos zur Jugendkirche vermittelt ihre ansprechende neue
Website.

Sehen wir uns?


Neue Formen sollen die bisherigen Kirchengemeinden in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland ergänzen!

Was diese neuen Formen ausmacht?

Sie lassen sich noch stärker auf die Welt ihrer Adressaten ein, als es herkömmlichen Gemeinden in der Regel möglich ist. Deswegen sehen sie oft ganz anders aus. Und bringen so auch ganz anderen Menschen das Evangelium von Gottes Liebe nahe. Diese will ja in Christus allen zugänglich werden.

In bisher zwei Antragswellen haben Kirchengemeinden, Kirchenkreise und Initiativen 66 Anträge mit missionarischen Ideen und Projekten zur Entwicklung neuer Gemeindeformen eingereicht. Dreizehn Projekte wurden im Frühjahr 2016 als Erprobungsräume anerkannt, vierzehn im Frühsommer 2017. Elf davon werden wegen ihres starken modellhaften Charakters besonders fachlich und finanziell gefördert und evaluiert.2017 konnten fünf weitere Anträge als Kleiner Erprobungsraum eingestuft werden. Sie erhalten eine einmalige finanzielle Förderung.
Schauen Sie doch mal rein!


Wie kann ich mich bewerben?

 

Es wird ein drittes Zeitfenster für Bewerbungen geben - voaussichtlich 2018. Der genaue Termin steht noch nicht fest.

Schritt eins

Sich Zeit nehmen und wahrnehmen: Was möchte Gott wo bewegen? Und mit Ihm darüber ins Gespräch kommen. Was braucht es dort? Kann ich etwas beitragen? Und mit wem?

Schritt zwei

Wenn ich mich dazu gerufen fühle: Was braucht es dort? Kann ich davon etwas beitragen? Und mit wem zusammen?

Schritt drei

Gemeinsam suchen wir die Nähe der Menschen, denen wir dienen wollen. Und wachsen darüber zu einer Dienstgemeinschaft zusammen.

Schritt vier

Wir erarbeiten eine Projektbeschreibung unseres Erprobungsraumes. Die Erprobungsräume-Homepage will mit ihren Infos dabei helfen. Wir suchen das Gespräch darüber - auch mit der örtlichen Gemeinde, dem Kirchenkreis, der Landeskirche. Diese berät gern dabei.

Schritt fünf

Wir halten fest: Welche konkreten Hilfen brauchen wir  - sachlich, juristisch oder finanziell? Wie kann unser Projekt auch nach dem Förderzeitraum weitergehen? Oder auch, wenn die Hilfe nicht so umfangreich ausfällt wie erhofft?

Schritt sechs

Während des nächsten eröffneten Zeitfensters reichen wir unser Projekt bei der Landeskirche ein.

Wer spricht über uns

 

Was ist ein Erprobungsraum?

 

Wenn Kirche neu entsteht, müssen Kennzeichen von Kirche in ihr zu finden sein! Wir achten auf sieben Kriterien für die Erprobungsräume

In ihnen entsteht Gemeinde Jesu Christi neu

sie durchbrechen die volkskirchliche Logik an einer der folgenden

Sie erreichen die Unerreichten mit dem Evangelium

sie passen sich an den Kontext an und dienen ihm

in ihnen sind freiwillig Mitarbeitende an verantwortlicher Stelle

sie erschließen auch alternative Finanzquellen


Jesus berührte Menschen - äußerlich und innerlich. Wer ihm begegnet war, ging oft neue Wege. Das wünschen wir uns auch heute - in bewährten und in neuen Gemeinden.

Erneuerung gibt es nur, wenn aus geistlichen Quellen geschöpft wird. "Erprobungsräume" werden erschlossen in einer Haltung des Wartens, Hörens und Bittens, dass Gott an uns handelt.

Christen sind "Salz der Erde". Um für bisher unerreichte Menschen relevant und dienlich zu sein, braucht es neue gemeindliche Formen.

Neues kann man nicht zentral organisieren. Denn Chancen und Herausforderungen vor Ort sind sehr verschieden. So sind Gemeinden und Initiativgruppen, Hauptamtliche und Engagierte, eingeladen zu gemeindlichen Experimenten.

Wo man experimentiert, geht auch manches schief. Lernen kann man aus der Analyse von Fehlern. Zwei externe Institute, das Sozialwissenschaftliche Institut der EKD in Hannover und das Institut zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung in Greifswald, sind deshalb mit der Evaluation der modellhaften Projekte beauftragt.

Für Experimente braucht man auch Geld. Die Landessynode hat für den Prozess bisher 7,5 Millionen Euro bewilligt.

Seit Herbst 2015 können sich in bestimmten Zeiträumen Initiativen bewerben, anerkannter Erprobungsraum zu sein. Zehn bis 15 davon werden auf besondere Weise gefördert: Ihnen werden - je nach Bedarf - juristische Freiräume, fachliche Begleitung und finanzielle Unterstützung zuteil.

Wenn Kirche neu entsteht, müssen Kennzeichen von Kirche in ihr zu finden sein! Wir achten auf sieben Kriterien für die Erprobungsräume:

  1. in ihnen entsteht Gemeinde Jesu Christi neu
  2. sie durchbrechen die volkskirchliche Logik an einer der folgenden Stellen: Parochie, Hauptamt, Kirchengebäude
  3. sie erreichen die Unerreichten mit dem Evangelium
  4. sie passen sich an den Kontext an und dienen ihm
  5. in ihnen sind freiwillig Mitarbeitende an verantwortlicher Stelle eingebunden
  6. sie erschließen auch alternative Finanzquellen
  7. in ihnen nimmt Spiritualität einen zentralen Raum ein

Aktuelles

Auch interessant:

Radio SAW
brachte in seinem Kirchenprogramm "Gott und die Welt" am 19. September 2017 einem erneuten Beitrag über die Erprobungsräume der EKM. 

Der Evangeliumsrundfunk

berichtete am 29. und 30. August 2017 unter dem Titel "Mission in der Platte" über die beiden Erprobungsräume in der Stadt Gotha. Hier die Links dazu: STADTteilLEBEN  und STADTteilMISSION Gotha. "Tür an Tür mit der Not der Menschen" ist ein ausführlicher Beitrag über beide zusammen, gesendet am 16. November 2017.

STADTteilLEBEN Gotha
vermeldet den Start einer eigenen Homepage.

Der "Markttreff Creuzburg"
hat die dafür vorgesehenen und nun nun größtenteils hergerichteten Räumlichkeiten - ein ehemaliges Blumengeschäft - am 4. Dezember 2017 der Öffentlichkeit vorgestellt. Ein Team von Ehrenamtlichen bereitet sich auf die dauerhafte Öffnung im Frühjahr 2018 vor.

Erprobungsräume auf Holländisch. Entdeckertour in die Niederlande
Die Kirche in den Niederlanden ist uns ein paar Jahre voraus. Seit 2008 gibt es dort "Pioniersplekken": Erprobungsräume auf Holländisch. Eine Reisegruppe aus der EKM macht sich am 27. Januar 2018 zu ihnen auf den Weg. Wir wollen bis zum 2. Februar sieben von ihnen besuchen, mit Verantwortlichen reden, hören und lernen. Alle Plätze sind ausgebucht! Flyer mit weiteren Infos hier...

Weiteres in unserem
Kalender!  

Stellenbörse:


Der "Erprobungsraum Langensalza" sucht für eine zweite Mitarbeiterstelle, befristet auf zwei Jahre, einen Religions-, Sozial- oder Gemeindepädagogen oder Diakon. Die Ausschreibung wurde verlängert, der Ausschreibungsext wird gerade überarbeitet! Die bisherigen Infos hier... 



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