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Die 7 Haltun­gen: #3 Bezie­hun­gen bilden und leben

 #3 Bezie­hun­gen bilden und leben

 

In den Erpro­bungs­räu­men wollen wir mitein­an­der in wert­schät­zen­den Bezie­hun­gen leben. Wir lassen uns ein auf die Menschen um uns herum, mit ihren ganz eige­nen Sicht­wei­sen, Erfah­run­gen und Ideen (Haltung 1 und 2). Wir glau­ben, dass sie genauso Geschöpfe Gottes sind und Gott in ihrem Leben wirkt. Wir wollen nicht unsere Sicht­weise ande­ren über­stül­pen, sondern den und die Andere in ihren eige­nen Lebens­zu­sam­men­hän­gen und manch­mal auch Lebens­ver­stri­ckun­gen ernst­neh­men. Wir wollen ihnen Raum geben, um zu sein. Wir wollen teil­ha­ben am Leben der Ande­ren – wenn sie uns teil­ha­ben lassen wollen.

Sich ganz auf den Ande­ren einzu­las­sen bedeu­tet nicht, die eige­nen Über­zeu­gun­gen oder den eige­nen Glau­ben aufzu­ge­ben. Die Erfah­run­gen und Schätze des Ande­ren können für mich – so wie meine Erfah­run­gen und Schätze für den Ande­ren – zur Inspi­ra­tion werden. Und kommen in der Bezie­hung beide zusam­men, entsteht daraus Neues. Bezie­hun­gen zu bilden und zu leben, setzt die Offen­heit voraus, sich gemein­sam auf den Weg zu machen, um vom Ande­ren zu lernen und Gutes bei ihm und von ihm zu erwar­ten und zu erfahren.

Ziel ist eine Gemein­schaft, in der sich Menschen einge­bun­den wissen und zugleich den Frei­raum haben, sie selbst zu sein. Eine Gemein­schaft, die mich trägt und in der ich auch selbst dazu beitrage, dass andere getra­gen werden. Eine Gemein­schaft, in der sich alle auf Augen­höhe und ohne hidden agenda begeg­nen. Eine Gemein­schaft, in der alle geben und nehmen.

#3 Bezie­hung bilden und leben

Bezie­hun­gen bilden kann in den Erpro­bungs­räu­men bedeuten: 
  • Gemein­sam Essen und Trinken
  • Leben teilen
  • Sich bei ande­ren betei­li­gen und andere beteiligen
  • Poten­ziale entde­cken und gemein­sam machen
  • Sich selbst einbrin­gen und sich auch von ande­ren inspi­rie­ren lassen
  • Gott selbst als bezie­hungs­su­chen­den Gott verstehen