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Kirchen­ex­pe­ri­mente

im Henneberger Land


Erprobungsraum seit:
05/2019

Etablie­rung einer inno­va­ti­ven Ermög­li­chungs­kul­tur

Der Kirchen­kreis Henne­ber­ger Land — im Zentrum die ehema­lige DDR-Bezirks­stadt Suhl — ist über­schau­bar genug, um erste Erfah­run­gen zu sammeln, inwie­weit in und durch einen gesam­ten Kirchen­kreis ein inno­va­ti­ves Klima und expe­ri­men­telle Räume geschaf­fen werden können, die diesen nach­hal­tig mit gestal­ten und neue Ziel­grup­pen für das Evan­ge­lium erschlie­ßen. Dabei kann dieser Kirchen­kreis schon auf einige profi­lierte Stand­orte von Gemeinde sowie einen gelun­ge­nen Start eines vorbild­haft mode­rier­ten Verän­de­rungs­pro­zes­ses verwei­sen.

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Escape Room Stützerbach
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Escape Room Stüt­zer­bach

Z.B. mit “Mord im Pfarr­haus”
Frei­zeit­ver­ein in Stüt­zer­bach
Schleu­sin­ger Straße 78, Stüt­zer­bach
Soul-Saloon-Ratscher
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Soul-Saloon-Ratscher

Ein „Soul Saloon“ beim Schleu­sin­ger Coun­try­fes­ti­val am Berg­see Ratscher. Ein Pavil­lon, eine Handy­lade­sta­tion und kleine Give aways mit dem Kirchen­kreis­logo. „Und vor allem sind wir mit viel Zeit zum Reden vor Ort“ (Anna Böck)

Wald-Firmenlauf
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Wald-Firmen­lauf

Teil­neh­mende aus dem Kirchen­kreis liefen mit und trugen ein einheit­li­ches T‑Shirt mit dem Slogan „Läuft!“, welcher auch bezeich­nend für den momen­ta­nen Aufbruch und den Verän­de­rungs­pro­zess im Kirchen­kreis ist.

Kontakt

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Kirchen­kreis Henne­ber­ger Land

Ansprech­per­son
Super­in­ten­den­tin Jana Petri

Kirch­gasse 10
98527 Suhl

Tel: 03681/308194
Mail: jana.petri[at]ekmd.de

Wie star­tet ein Expe­ri­ment?

Am Anfang steht die Check­liste

Bevor eine Gemeinde über­legt, ein Expe­ri­ment zu bean­tra­gen, steht der Kontakt mit dem Team Erpro­bungs­raum. Deswe­gen steht am Anfang ein Zeit­plan, wie ein Expe­ri­ment sich entwi­ckelt. An welcher Stelle die zündende Idee fällt, ist dabei von Fall zu Fall unter­schied­lich. Jedoch ist jeder einzelne Schritt wich­tig. Das Team Erpro­bungs­raum steht dabei immer helfend zur Seite.

  1. Kontakt­auf­nahme mit dem Team Erpro­bungs­raum
  2. Orts­ter­min mit Inter­es­sier­ten
  3. Antrag und Entschei­dung über den Antrag durch das Team Erpro­bungs­raum, der Super­in­ten­den­tin und gege­be­nen­falls dem Leitungs­kreis. In beson­de­ren Fällen wir der Kreis­kir­chen­rat hinzu­ge­zo­gen.
  4. Durchführung/Testphase/Start der Idee
  5. Veröf­fent­li­chung des gesam­mel­ten Mate­ri­als, um ande­ren die Idee zur Verfü­gung zu stel­len
  6. Feiern des Erfolgs. Trauer über Miss­erfolg. Fest­hal­ten der Ergeb­nisse. Abrech­nung

Welche Krite­rien solle das Expe­ri­ment erfül­len

  1. Wir glau­ben: Gott ist dabei
    Wir stel­len uns Fragen, wie:
    • Was ist unsere Moti­va­tion?
    • Was glau­ben wir eigent­lich und wie kommt das bei unse­rem Expe­ri­ment vor?
    • Warum würde Gott gerne bei unse­rem Expe­ri­ment dabei sein?
    • Wie beglei­ten wir unser Expe­ri­ment im Gebet?
  2. Unser Expe­ri­ment folgt mindes­tens einer dieser Ideen:
    • Wir treten in Kontakt mit der Welt außer­halb unse­rer Kirche, nehmen die Kommune, Vereine vor Ort, eine Rand­gruppe, Notlage… in den Blick.
    • Unser Expe­ri­ment bietet ein Allein­stel­lungs­merk­mal in unse­rem Kirchen­kreis, das einen beson­de­ren Service bietet, der offen für alle Gemein­den im Kirchen­kreis ist. Er kann von diesen genutzt werden und vernetzt damit unter­ein­an­der. Somit wird Gemein­schaft über die eigene Gemeinde hinaus ermög­licht.
    • Unser Expe­ri­ment verbin­det uns mit Chris­ten über den Kirchen­kreis hinaus. Wir arbei­ten mit ande­ren Chris­ten zusam­men, die nicht expli­zit Teil des Kirchen­krei­ses sind und erle­ben so Berei­che­rung über unsere Kirchen­kreis­gren­zen hinweg.
    • Unser Expe­ri­ment belebt tote Tradi­tio­nen wieder oder entdeckt neue Felder der christ­li­chen Gemein­schaft. Es geht um die Kraft und Ener­gie des Neube­ginns.
    • 3. Für das Expe­ri­ment ist zu prüfen, ob die betei­lig­ten Mitar­bei­ten­den – egal, ob ehren­amt­lich oder haupt­amt­lich – schon an ande­rer Stelle einge­bun­den sind und gege­be­nen­falls dort entlas­tet werden müssen.
    • 4. Förder­fä­hig sind Kosten, die im direk­ten Zusam­men­hang mit der inhalt­li­chen Reali­sie­rung des Expe­ri­men­tes stehen. Bei der Heraus­ar­bei­tung der Inhalte ist das Team Erpro­bungs­räume im Vorfeld gerne behilf­lich
    • 5. Der Expe­ri­men­tier­zeit­raum geht von 2019–2023. Es gibt keine festen Antrags­fris­ten. Die Gemein­den betei­li­gen sich mit einem Eigen­an­teil von 10 % an den Kosten. Der Förder­zeit­raum beträgt maxi­mal drei Jahre. Die Fest­le­gung über die Höhe der Zuschüsse zu den Anträ­gen erfolgt im Rahmen der jähr­lich vorhan­de­nen Förder­mit­tel durch das Team der Erpro­bungs­räume in Abstim­mung mit der Super­in­ten­den­tin und gege­be­nen­falls mit dem Leitungs­kreis. Über abzu­leh­nende Anträge entschei­det der Kreis­kir­chen­rat. Diese Krite­rien gelten zunächst für ein Jahr.

Was sollte in einen Antrag?

  • Beschrei­bung des Expe­ri­men­tes
  • Kurze (!) Stel­lung­nahme zu den Krite­rien
  • Finanz­plan
  • Ziel­for­mu­lie­rung

Wie wir helfen Können!

  • Beglei­tung und Bera­tung
  • Ideen­work­shops
  • Fort­bil­dun­gen
  • Vernet­zung und Vermitt­lung von Profis
  • Unter­stüt­zung beim Antrag und der Umset­zung
  • Bera­tung beim Fund­rai­sing