Mond & Kirche
Wir setzen alles auf 1 Karte. Mond & Kirche. Den Himmel über Halle und das, was funkelt. Abendkirche am Freitag, einmal im Monat in der Laurentiuskirche. Liebe Tagträumer*innen, liebe Freitagabendmenschen, liebe Nachteulen – Willkommen!
“Wir riskieren Räume –
Abendkirche am Freitagabend: Gott trifft auf uns. Wir treffen auf Gott. Und treffen aufeinander. Hinter-den-Säulen-Hocker, Erste-Reihe-Christ*innen, Entfernte, Spirituelle, Feierabend-Menschen, Neugierige, Unerschrockene, Gezeichnete. Für einen Abend Geheiligte, oder auch für öfter. Wir sind frei. Und zusammen.
Und zusammen feiern wir. Dabei riskieren wir Räume – architektonische und geistige. Was wird aus dem Ort, wenn eine Discokugel neben der Kanzel hängt? Drei rote Bars vor dem Altar stehen? Wenn die Bar die Mitte ist, um die wir feiern? Wenn Menschen an kleinen Tischen sitzen, als säßen sie im Bistro oder Café? Wenn wir Seifenblasen in den Raum schicken oder 120 Herzluftballons? Und oben ans Gewölbe eine Wolke projiziert ist? Wir riskieren Räume – und gewinnen so viel: Freiheit, Inspiration, spirituelle Momente, Begegnungen der anderen Art, Möglichkeiten für das Unverfügbare.
Wir suchen nach Formen von Spiritualität, die heute tragen. Bewegen uns im Wechselspiel von Form & Freiheit, Liturgie & Improvisation, Popmusik & Poesie, Impulsen & Aktionen, Sagen & Schweigen, Machen & Geschehenlassen. Wir legen Wert auf Partizipation (Frage des Abends, Tischgespräche). Die Bibel taucht auf in Übertragungen aus eigener Feder.
Für die Gemeinschaft der Freitagabend-Menschen spielt Parochie (diese, jene, überhaupt irgendeine) keine Rolle. Wichtig ist, was sich an diesem Abend, an diesem Ort, im Zauber dieses Raumes, mit diesen anderen Menschen und mit Gott ereignet. Und dem Evangelium, das in anderer als der klassischen Gestalt entgegenkommt – hier, heute.
Wer wir sind
Inhaltlich verantwortlich für das Format ‚Abendkirche‘ ist ein Team aus Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen.
Der Freitagabend wird, was er werden kann, nur durch die Zusammenarbeit aller Beteiligten (ESG, PopChor, Musiker*innen, Techniker). Ehrenamtliche haben sich gefunden, weil sie dieses Format für sich entdeckt haben. Und: weil sie darin gefunden haben, was sie selbst beitragen wollen. Einer liest gern. Eine schreibt. Die Dritte verantwortet die Rote Bar. Dem Vierten gelingt, was vielen schwerfällt: begrüßen, einladen, ohne zu vereinnahmen. Die Erfahrung der Kombination aus Authentizität und Selbstwirksamkeit ist entscheidend – jede*r trägt bei, was und wie und wer er*sie ist – als Christ*in, als spirituelles, als soziales Wesen.
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Kontakt
- Ulrike Scheller
- ulrike.scheller[at]ekmd.de
- Evangelische Studierendengemeinde (ESG) Puschkinstraße 27, 06108 Halle (Saale)
- ESG Halle


