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STADTteil­Leben Gotha

Kinder- und Familienzentrum


Erprobungsraum seit:
2016

Als christ­liche „Zell­gruppe“ teilen sie „in der Platte“ das Leben – mitein­ander und mit ihren Nachbarn

Die Teil­stadt­ge­meinde Gotha-Sieb­leben entsendet und unter­stützt drei Familien zum gemein­samen Wohnen “in der Platte”. Als christ­liche “Zell­gruppe” teilen sie ihr Leben – mitein­ander und ihren Nachbarn. Damit auch dort die Hoffnung wächst…

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Ein Kurzbesuch

Sechs­ge­schosser domi­nieren das Viertel am Ostrand von Gotha. In einer Wohnung der Plat­ten­bauten, etliche Treppen hoch, treffen sich junge Erwachsene zum „Dreamteam“. Es sind drei junge Familien, die die „Zell­gruppe“ des Projektes „STADT­teil­LEBEN“ bilden — das Babyphon garan­tiert die Verbindung mit den Kindern – zumindest in der Wohnung der heutigen Gast­geber. Bewusst sind sie alle ins Viertel gezogen, darunter auch der Gemein­de­päd­agoge Tino Schimke von St. Helena, um den Bewohnern hier nahe zu sein.

Das Plat­ten­bau­gebiet und das nach Gotha gehörige Dorf Sieb­leben mit seiner Kirchen­ge­meinde bilden auf den kirch­lichen Land­karten einen Seel­sor­ge­be­reich. Doch im Denken der Bewohner ist man deutlich getrennt. Bis auf wenigen Gemein­de­gliedern liegt der Gang nach Sieb­leben zur Kirche hier nicht nahe. Schon vor Jahren entschloss man sich deshalb in St. Helena, dann eben den Weg anders­herum zu gehen — um zu bleiben. So wie Gott in Jesus sich selbst auf den Weg macht zu seinen Menschen, wie Joh 1 betont.

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Ein Kurz­besuch

Sechs­ge­schosser domi­nieren das Viertel am Ostrand von Gotha. In einer Wohnung der Plat­ten­bauten, etliche Treppen hoch, treffen sich junge Erwachsene zum „Dreamteam“. Es sind drei junge Familien, die die „Zell­gruppe“ des Projektes „STADT­teil­LEBEN“ bilden — das Babyphon garan­tiert die Verbindung mit den Kindern – zumindest in der Wohnung der heutigen Gast­geber. Bewusst sind sie alle ins Viertel gezogen, darunter auch der Gemein­de­päd­agoge Tino Schimke von St. Helena, um den Bewohnern hier nahe zu sein.

Das Plat­ten­bau­gebiet und das nach Gotha gehörige Dorf Sieb­leben mit seiner Kirchen­ge­meinde bilden auf den kirch­lichen Land­karten einen Seel­sor­ge­be­reich. Doch im Denken der Bewohner ist man deutlich getrennt. Bis auf wenigen Gemein­de­gliedern liegt der Gang nach Sieb­leben zur Kirche hier nicht nahe. Schon vor Jahren entschloss man sich deshalb in St. Helena, dann eben den Weg anders­herum zu gehen — um zu bleiben. So wie Gott in Jesus sich selbst auf den Weg macht zu seinen Menschen, wie Joh 1 betont.

So versteht sich die Zell­gruppe als christ­liche Lebens­ge­mein­schaft inmitten unter zumeist sehr kirchen­di­stan­zierten Menschen. Und sie bilden mit anderen ehren­amt­lichen Mitar­beitern aus der Kirchen­ge­meinde das Leitungsteam für das Projekt „STADT­teil­LEBEN“. Denn es gibt auch treue Freunde im Hinter­grund, andere Förderer und inzwi­schen Anwohner, die gern mit zupacken. Man knüpft auf unter­schied­liche Weise Kontakte zu den Bewohnern und nimmt sehr bewusst deren Sorgen und Bedürf­nisse wahr. Man betet für das Umfeld und fragt danach, was Gott hier tun möchte. Und man nutzt bewusst auch verschiedene Methoden des sozi­al­wis­sen­schaft­liche Arbeitens, zu Beispiel Problem‑, Ziel- und Kontext­ana­lysen und Inter­views, um den Sozi­alraum „Clara-Zetkin-Straße“ noch besser kennen­zu­lernen und zugleich mit der Guten Nach­richt von Jesus Christus in einen Dialog zu setzen. Aus all dem erwachsen die verschie­denen Ideen für Aktionen und Gruppen.

Der Ziele sind viele: Das Wohn­umfeld verbessern und den nach­bar­schaft­lichen Zusam­menhalt stärken. Prak­tische Unter­stützung im Alltag bieten und Angebote sinn­voller Frei­zeit­ge­staltung entwickeln.

Möglich­keiten der Begegnung schaffen und die gute Nach­richt von Jesus Christus ganz­heitlich verkündigen.

Und auch die Angebote über­ra­schen in ihrer Breite: Zu einem monat­lichen Spiele- und Begeg­nungs­nach­mittag sonn­tag­nach­mittags auf dem Penny-Markt­platz sind alle will­kommen. Eine Tasse Kaffee, gemein­sames Basteln oder Spielen bringt mitein­ander ins Gespräch. Viel­fältig die Arbeit mit Kindern und Jugend­lichen: wöchentlich ein „Kids-Club“ im Stadt­teilhaus und ein Fußball­treff namens „FAIRPLAY“ in der Sport­halle einer Grund­schule, ebenso ein offener Kinder- und Jugend­treff „Open­House“ in den Räumen des DRK-Orts­ver­bandes, monatlich ein Mädchen­treff in einer Privat­wohnung. Doch auch ihre Eltern und andere Erwachsene hat man im Fokus: ein wöchent­licher Eltern-Kind-Kreis und eine Weih­nachts­feier im Stadt­teil­treff, eine jähr­liche Fami­li­en­freizeit, ein Advents­plausch für Senioren an den Advents­sonn­tagen bei den Familien der Zell­gruppe. Ein zweit­wö­chent­licher Gesprächs­kreis „Gott und die Welt“ ist die Frucht eines Glaubenskurses.

Nein, das kann und will man nicht allein tun. Es gilt, Anwohner dafür mit zu akti­vieren und sich mit anderen lokalen Akteuren im Sozi­alraum zu verbünden. Neben dem Gast aus Erfurt ist heute auch wieder Andreas Benkert vom „Förder­verein zur Unter­stützung des Seel­sor­ge­be­reichs St. Helena-Ost e.V.“ da. Der Verein trägt durch seine Spender erheblich zu diesem Unter­fangen und anderen Anliegen der Gemeinde Sieb­leben bei. Man freut sich über das durch das Projektteam der Erpro­bungs­räume zuge­standene Geld. Und doch: Bereits jetzt scheint es dringlich, den Gemein­de­päd­agogen ganz ins Projekt „STADT­teil­LEBEN“ zu geben und für die dafür in der Gemeinde selbst frei­wer­denden Stel­len­an­teile jemand neues anzu­stellen. Darüber wird an diesem Dreamteam-Abend nach­ge­dacht. Aber auch über das ange­messene Verhältnis zwischen Elternsein und Enga­gement. Über das, was es heißt, nun auch aner­kannter und modellhaft geför­derter Erpro­bungsraum der EKM geworden zu sein. Man freut sich über die Würdigung und auf die Begegnung mit anderen Stadt­teil­pro­jekten. Und man ist gern bereit, seine Erfah­rungen mit anderen zu teilen.

Kontakt

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Tino Schimke

Ansprech­person
Tino Schimke
Gemeindepädagoge

E‑Mail: stadtteilleben.gotha[at]gmail.com

STADT­teil­LEBEN
im Gustav-Freytag-Treff
Clara-Zetkin-Str. 31a
99867 Gotha

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